Denkmalpreis 1998

Das „Schürstabhaus“ in Nürnberg

Mitten in Nürnberg steht das imposante „Schürstabhaus“. Nach der Befestigung von Kriegsschäden zählt es jetzt wieder zu den eindruckvollsten Patrizierhäusern der alten Reichsstadt.

1328 wurde das Gebäude erstmals urkundlich erwähnt. Nach einem Brand 1406 erichtete man zwei Fachwerkhäuser, die noch immer den Kern des Gebäudes bilden. Im März 1943 zerstörte eine Brandbombe große Teile des „Schürstabhauses“. Als Teilruine bestand es schließlich bis in die 90er Jahre, da zahlreiche Versuche, es zu sanieren, immer an den zu erwartenden sehr hohen Kosten scheiterten.

Eine positive Änderung trat ein, als Gunther Oschmann das Gebäude erwarb, um es instand zu setzen. Die Hauskapelle mit Wandmalerien aus der Zeit um 1483 wurde wieder hergestellt, das repräsentative Treppenhaus von etwa 1610 restauriert, die Holzdecke aus dem 15. Jahrhundert im Erdgeschoss freigelegt. Die mit zahlreichen farbig gefassten Reliefschnitzereien verzierten Räume im ersten Stock wurden behutsam instand gesetzt. Die Wiederherstellung des „Schürstabhauses“ kann als eine herausragende denkmalpflegerische Leistung gewürdigt werden.

Einige Räume des Hauses werden für Veranstaltungen vermietet.

Das Schürstabhaus

 

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