Denkmalpreis 1998

Der „Meisner-Hof“ in Erlabrunn

Mit der Instandsetzung des „Meisner-Hofes“ konnte eine jahrzehntelange vom Abbruch bedrohte, für das Weichbild von Erlabrunn aber überaus bedeutende, historische Hofanlage gerettet werden.

Das unmittelbar am Main gelegene Anwesen stammt im Wesentlichen aus dem späten 17. Jahrhundert. Eine umfängliche Mauer mit wappengeschmücktem Torbogen umschließt das Wohnhaus, das ein reich verziertes Fachwerkwerkobergeschoss besitzt, eine breit gelagerte Fachwerkscheune sowie einen geräumigen Hof. Eine Besonderheit bildet der zur Mainseite gelegene, dem heiligen Michael geweihte, aus dem Jahr 1726 stammende Feldaltar. Das Ensemble stand seit 1960 leer. Als es 1984 durch einen Brand erheblich beschädigt wurde, drohte ihm der vollständige Abbruch. Zu diesem Zeitpunkt akuter Gefährdung erwarben Erich und Gisela Kempf den „Meisner-Hof“. Die ganze Familie beteiligte sich an der Sanierung mit Hand- und Spanndiensten. Heute wird das einfühlsam und fachgerecht restaurierte Anwesen als Café-Restaurant und Hotel benutzt. Darüber hinaus finden kulturelle Veranstaltungen der unterschiedlichsten Art statt, Ausstellungen ebenso wie Theateraufführungen und Vorträge.

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