Denkmalpreis 1987

Einfirsthof in Unterminderdorf

Das 1787 datierte Bauernhaus von Wilhelm und Josepha Milz zählt zu den schönsten bäuerlichen Gehöften des Oberallgäus. Es repräsentiert den Typus des historischen Einfirsthofes: Unmittelbar an den Wohnteil schließt der Wirtschaftsteil des Anwesens an. Es ist als Fachwerkbau mit Hakenschopf konstruiert. Die Holzarbeiten legen ein hervorragendes Zeugnis von der Bau- und Handwerkskunst der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts im Gebiet des heutigen Oberallgäu ab.

Das Baudenkmal befand sich in einem sehr heruntergekommenen Zustand. Ein Abbruch schien unvermeidlich. Einer gemeinsamen Anstrengung sowohl des Kreisbaumeisters wie auch erfahrener Fachleute der Deutschen Bauernsiedlung, des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege sowie von mit den Methoden historischer Handwerkskunst vertrauten Handwerksbetrieben ist die Rettung des Gebäudes zu verdanken.

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