Denkmalpreis 1997

Vierseithof in Maisenberg

Der große Vierseithof, der zusammen mit einem Gasthaus und der gotischen Filialkirche St. Johannes Baptista den Kirchweiler Maisenberg bildet, kann urkundlich schon 1150  nachgewiesen werden. Auf einer Bergkuppe in unberührter Landschaft gelegen, zählt die Baugruppe zu den eindrucksvollsten Siedlungsbildern des Landkreises Traunstein. Die Kirche, die Friedhofsmauer und die übrigen Gebäude sind überwiegend aus unverputzten Nagelfluhquadern mit breitem, weißen Fugenverstrich ausgeführt.

Als Andreas Kainzmaier im Rahmen einer Erbabfindung 1977 den Hof übernahm, stand er vor der Frage, den landwirtschaftlichen Betrieb zu erneuern. Die Maschinenhalle wurde 1979, der Rinderstall 1983 und der Bundwerkstadel 1985 in denkmalpflegerisch vorbildlicher Weise restauriert. Mit der Instandsetzung des Wohnstallhauses 1995 konnte die Sanierung abgeschlossen werden. Hervorzuheben ist insbesondere der persönliche Einsatz von Andreas Kainzmaier. Mit seinem außerordentlichen Engagement hat er gezeigt, wie eine Hofanlage wirtschaftlich geführt und gleichzeitig denkmalpflegerische Anliegen angemessen berücksichtigt werden können.

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