Denkmalpreis 1990

Waisenhaus in Eichstätt

Das Waisenhaus besteht aus zwei dreigeschossigen, im Kern noch aus dem 16. Jahrhundert stammenden Bauten mit im Süden und Norden steilen Dächern, die durch schmale Fassadenbauten des 18. Jahrhunderts zu einer imposanten Vierflügelanlage mit kleinem, rechteckigen Innenhof verbunden wurden. Mit seiner Instandsetzung ist es gelungen, ein akut in der Substanz gefährdetes großes Baudenkmal zu retten. Dabei stand von vornherein die Überlegung im Mittelpunkt, einerseits historische Substanz soweit wie möglich zu erhalten, andererseits aber die architektonische und konstruktive Formensprache des 20. Jahrhunderts nicht zu verleugnen. Ein überzeugendes Beispiel für das Miteinander von Alt und Neu an einem Gebäude ist entstanden. Geschaffen haben es Diözesanbaumeister Karljosef Schattner und seine Mitarbeiter für die Eyb‘sche Heilig-Geist-Spital-Stiftung und die Stiftung Katholische Universität in Eichstätt.

 

Katholische Universität Eichstätt

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