Denkmalpreis 1996

Schloss Unsleben

Schloss Unsleben, nahe der thüringischen Grenze gelegen, zählt zu den am besten erhaltenen, malerischsten Wasserburgen Frankens. Die dreiflügelige Anlage stammt im Wesentlichen aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Max Graf zu Waldburg-Wolfegg kaufte das Schloss anlässlich seiner Heirat mit Henriette Freiin von Habermann.

Beide begannen 1977 mit der Instandsetzung der Anlage. Dabei sollte die Geschichte des Hauses in allen Teilen erlebbar bleiben. Daher wurden die historischen Putze belassen und nur ausgebessert. Dasselbe gilt für die Dachdeckung und für die Instandsetzung des gesamten Fachwerks. Auch im Inneren ging es darum, die Atmosphäre eines fränkischen adeligen Landsitzes mit reicher Familiengeschichte wiederzugewinnen. Die Restaurierung des Wassergrabens schließlich ließ die Wehrhaftigkeit der ganzen Anlage wieder in vollem Umfang sichtbar werden. Die Restaurierungsmaßnahmen sind ein vorzügliches Beispiel dafür, wie in kleinen Schritten auch ohne gewichtige staatliche finanzielle Hilfe eine große Schlossanlage angemessen instand gesetzt werden kann.

Heute ist das Schloss zugänglich: fünf verschiedene Ferienwohnungen werden vermietet, darunter der Blaue Salon mit Original-Malerei aus dem 16. und 17. Jahrhundert oder der historische Turm oberhalb der Kapelle. Außerdem stehen Räume für Veranstaltungen und Hochzeiten zur Verfügung.

 

Schloss Unsleben

Schlossgut Unsleben

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