Denkmalpreis 1997

Schloss Loham

Schloss Loham, im Jahre 1252 erstmals urkundlich erwähnt, wurde im 16. Jahrhundert als Wasserschloss ausgebaut, um schließlich im frühen 18. Jahrhundert sein heutiges Aussehen zu erhalten. Das Ensemble besteht aus einem mächtigen, sich auf annähernd quadratischem Grundriss erhebenden, viergeschossigen Hauptbau mit imposantem Walmdach und einer kleinen, an der Südostecke angebauten Kapelle. In den Jahren nach 1980 zeigten sich besorgniserregende Schadensbilder. Die Schäden nahmen ein solches Ausmaß an, dass Schloss Loham zum Kauf angeboten werden musste. Dr. Rudolf Ertl entschloss sich, das Anwesen zu erwerben und zum Sitz seiner Familie zu machen.

Die statische Sicherung des Gebäudes erfolgte mit Zugstangen und Ankern in allen Stockwerken. Der Dachstuhl wurde ausgesteift, Balken und Balkenköpfe mussten erneuert werden. Auch bei der Instandsetzung der Innenräume legte die Familie Erl Wert auf eine denkmalpflegerisch-fachgerechte Behandlung von Decken, Wänden und Fußböden. Insgesamt brachte die Familie 16.000 Arbeitsstunden an Eigenleistungen auf. Dank des hervorragenden Einsatzes seiner heutigen Nutzer zählt Schloss Loham wieder zu den markantesten Baudenkmälern ganz Niederbayerns.

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