Denkmalpreis 2008

Prioratsgebäude in Eichstätt

In unmittelbarer Nähe des berühmten Augustinerchorherrenstifts Rebdorf errichteten im 15. Jahrhundert Augustinerinnen das kleine Kloster Marienstein. Das Prioratsgebäude
schließt unmittelbar an die ehemalige Klosterkirche an. Die Außenmauern sind in Kalkbruchsteinwerk errichtet, die Innenwände in Fachwerkkonstruktion. Den Hauptraum im Obergeschoss zeichnet ein Deckengemälde aus. Stefan und Maria Pfättisch ließen sich beim Erwerb von dem schlechten Zustand des Anwesens nicht abschrecken. Exakte denkmalpflegerische Voruntersuchungen bereiteten die Restaurierung vor. Die Standsicherheit des Gesamtgebäudes wurde wieder hergestellt, der Dachstuhl fachgerecht ausgesteift, Türen und Fenster, soweit möglich, erhalten. Die gleiche Sorgfalt wandten die beiden Eigentümer bei der Ausgestaltung im Inneren an. Heute dokumentiert das malerische Gebäude, wie mit Privatinitiative und persönlichem Einsatz auch ein gefährdetes Baudenkmal einer zeitgemäßen Wohnnutzung zugeführt werden kann.

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