Denkmalpreis 1993

Benefiziatenhaus in Brennberg

Das Gebäude Lerchenfeldstraße 10 in Brennberg ist in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erbaut worden. Es handelt sich um ein Benefiziatenhaus, das auf eine Stiftung des Grafen Franz Xaver von Lerchenfeld zurückgeht. Mit seinem Halbwalmdach, dem knappen Dachüberstand am Ortgang und der Fassadengliederung bildet es ein typisches Beispiel für die Oberpfälzer Bauweise des 18. Jahrhunderts.

Das Gebäude war durch zahlreiche Einbauten im Inneren verunstaltet. Türen waren zugemauert worden, Trennwände eingezogen. Infolge vernachlässigten Bauunterhalts war das Gebäude unbewohnbar geworden, als es das Ehepaar Böck erwarb. Mit Begeisterung widmete es sich der Instandsetzung. Ein Gutteil der Renovierungsarbeiten erfolgte in Eigenregie. Robert Böck kam dabei zugute, dass er ein abgeschlossenes Studium der Malerei und der Grafik an der Kunstakademie in München absolviert hatte.

Originalputze konnten freigelegt, fast alle Türen, viele Beschläge, die Holzfußböden erhalten bleiben. Auch das originale Backhaus im Garten rettete man. Heute bildet das Benefiziatenhaus einen städtebaulichen Glanzpunkt in Brennberg.

Mit ihrem beherzten Eintreten für das Benefiziatenhaus in Brennberg haben sich Robert Böck und Marieluise Stierle-Böck um Denkmalschutz und Denkmalpflege verdient gemacht.

 

Gasthaus Thaddäus

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