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Preisträger 2011 Professor Dr. Bolko von Oetinger und Marie-Luise Fürer von Haimendorf Edle von Oetinger (posthum) Das in einem ummauerten Park gelegene Schloss Haimendorf in Röthenbach zählt zu den bedeutendsten Adelssitzen der Renaissance in Franken. Es handelt sich um einen drei-geschossigen Steinbau mit drei-geschossigem, mächtigen Dachaufbau. Seit seiner Erbauung in den Jahren 1561 bis 1566 befindet es sich in Familienbesitz. Im 19. Jahrhundert wurden die Wassergräben verfüllt und in Gartenanlagen umgewandelt. Diese Veränderung führte zu gravierenden statischen Schäden. Schloss Haimendorf wurde mit größtmöglicher Sorgfalt instand gesetzt. Eingriffe in die historische Substanz beschränkten sich auf ein absolutes Minimum. Professor Dr. Bolko von Oetinger übernahm mit seinen Kindern die Beaufsichtigung des Gebäudes während der Baumaßnahme. Seinem Engagement ist der hervorragende, denkmalfachliche Rang der Gesamtmaßnahme entscheidend mit zu verdanken. Frau von Oetinger, eine geborene Freiin Fürer von Haimendorf, verstarb während der Vorbereitung der Instandsetzungsmaßnahme. Noch vor ihrem Ableben legte sie die Grundsätze fest, nach denen sich die Instandsetzungsmaßnahme zu richten habe. Professor Dr. von Oetinger führte das Vorhaben dann im Sinne seiner verstorbenen Frau durch. Preisbegründung der Jury |
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