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Preisträger 2011 Dr. Christoph und Barbara Hiendl Das ehemalige Kanonikerhaus in der Pfarrgasse 3 steht in städtebaulich prominenter Stelle mitten in Eichstätt. Unter Einbeziehung eines steinernen Vorgängerbaus mit eigener Zisterze aus der Zeit um 1250 wurde es 1542/1543 errichtet. Das Dach ist mit Kalkplatten in typischer Jurahausbauweise gedeckt. Zwischen 1754 und 1765 erhielt das Gebäude seinen barocken Treppenaufgang. 1869 wurde ein großer Brotbackofen eingebaut, der bis etwa 1940 in Betrieb blieb. Das Gebäude Pfarrgasse 3 stand jahrelang ungenutzt leer. Mit Dr. Christoph und Barbara Hiendl fanden sich schließlich Persönlichkeiten, die sich von dem Zustand des Gebäudes nicht abschrecken ließen. Mit großer Sorgfalt und enormem persönlichen wie finanziellen Aufwand widmeten sie sich der Instandsetzung des Gebäudes. Zunächst ertüchtigte man die Statik des Gebäudes. Der historische Grundriss und der Dachraum blieben unangetastet. Sorgfältig restaurierte man die stuckierten und mit Wand- und Deckenmalereien aus der Zeit um 1800 versehenen Repräsentationsräume des Obergeschosses. Die Instandsetzung ist auch deshalb als besonders bedeutsam zu würdigen, da es sich bei dem Gebäude um eines der wenigen Anwesen Eichstätts handelt, die den Stadtbrand im 30-jährigen Krieg unbeschadet überstanden. Preisbegründung der Jury |
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