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Anerkennung 2009 Michael Kießling Die Stadt Augsburg besitzt nicht nur als Fuggerstadt europäische Bedeutung. Sie war bis weit in das 20. Jahrhundert hinein berühmt für ihre Textilien. Zahlreiche bedeutende Gebäude erinnern noch an ihre textilwirtschaftliche Glanzzeit. Ein architektonisch wie städtebaulich ansehnliches Beispiel bilden in diesem Zusammenhang die Gebäude F 15 und F 16 der Zwirnerei und Nähfadenfabrik Göggingen. Der Architekt des Gebäudes F 16 ist nicht bekannt, wohl aber der des Maschinenhauses F 15. Es handelt sich um Philipp Jacop Manz, der auch den Augsburger Glaspalast plante. Ihm dürfte die auch dem heutigen Auge noch wohlgefällige bauliche Gesamterscheinung der Anwesen zu verdanken sein. Beide Gebäude dienten ursprünglich als Maschinenhäuser. Beide sind deshalb als große Hallen ausgebildet. In dem um 1889 entstandenen älteren, durch Rundbogenfenster gekennzeichneten Gebäudeteil soll vor etwa 100 Jahren der erste liegende MAN-Dieselmotor angelaufen sein. Die jüngere, 1911 errichtete Manzsche Halle war ursprünglich „wie eine Kirche“ ausgestattet, mit bunten nicht mehr vorhandenen Glasfenstern und Vertäfelungen aus Majolika-Platten. Preisbegründung der Jury |
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